Baden-Württemberg
gegen Menschenfeindlichkeit
und Rechtsextremismus.

 

„Opfer und Täter?! – Umgang mit ablehnenden Haltungen und Diskriminierung im Schulkontext“

Fortbildung für Lehrkräfte und Schulleitungen

Symbolbild Schule. Quelle: pixabay.com / StockSnap; CCO.
Symbolbild Schule. Quelle: pixabay.com / StockSnap; CCO.

Im Rahmen ihres Projektes „Respekt und Vielfalt in Metzingen“ eine 2-tägige Fortbildung an unter dem Titel „Opfer und Täter?! –Umgang mit ablehnenden Haltungen und Diskriminierung im Schulkontext“.

 

Hintergrund der Fortbildung

Die Vielzahl von krisenhaften gesellschaftlichen Veränderungen, durch die die Bevölkerung in zunehmendem Maße verunsichert ist, führen zu einem Anstieg von Ängsten um die eigene Existenz. Eine der sich daraus entwickelnden Reaktion - um vermeintlich den eigenen Selbstwert aufrechtzuerhalten - ist die Abwertung von Minderheiten.

Die Jugendlichen aus Metzingen bleiben von dieser gesamtgesellschaftlichen Entwicklung nicht unberührt und zeigen unserer Beobachtung nach zunehmend intolerante Haltungen gegenüber bestimmten Gruppierungen wie z.B. Flüchtlingen. Auch Homosexuelle, Frauen und Behinderte erfahren ausgrenzende und diskriminierende Verhaltensweisen. Dieses in der Schulleiter-Konferenz bereits vorgestellte Projekt zielt darauf ab, ein pädagogisches, auf ablehnende Haltungen bei Jugendlichen sensibilisiertes Netzwerk in Metzingen aufzubauen. 

 

Ziel der Fortbildung

Das Ziel der Fortbildung ist es einerseits Methoden zu erlernen um auf ablehnende und diskriminierende Äußerungen und Verhaltensweisen im Schullalltag reagieren zu können und andererseits KISSeS1 als präventives Konzept kennenzulernen, um damit Ablehnungskonstruktionen bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen. Außerdem möchten wir mit Ihnen die gemeinwesenorientierte Vernetzung zu diesem Thema angehen, um damit auch eine nachhaltige Wirkung dieser Fortbildung zu erzielen.



Zeitraum 
Dienstag 4. Dezember 2018; 9:00 Uhr – 16:30 Uhr
Mittwoch 5. Dezember 2018; 9:00 Uhr – 15:45 Uhr

Veranstaltungsort
Im Familienzentrum, Pfleghofstraße 41, Metzingen

Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich an die Lehrkräfte und die Schulleitungen aller Schulen in Metzingen.

Teilnahmegebühr
Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos.


Inhalte der Fortbildung

  • Diskriminierung im Schulalltag (pädagogischer Umgang & gesetzliche Grundlagen im AGG)
  • KISSeS-Konzept im Schullalltag (Einbau in Planung und Unterricht)
  • Grundrechte und Wertevermittlung im Unterricht
  • Methodisches Handwerkszeug und Bearbeitungsstrategien
  • Aufbau eines Netzwerks zum Abbau von ablehnenden Haltungen


Das Programm als PDF

Anmeldung

Eine Anmeldung ist notwendig. Die Anmeldung bitte bis zum 31.10.2018 per Mail an

Mobile Jugendberatung Metzingen
Katharina Huber & Patrick Differt
E-Mail: mjb-metzingen@remove-this.hilfezurselbsthilfe.org


Das Projekt ist gefördert von der Stadt Metzingen und dem Landkreis Reutlingen, angeboten wird die Fortbildung von der Mobilen Jugendberatung Metzingen (Hilfe zur Selbsthilfe e.V.) in Kooperation mit der Hochschule Esslingen, der Landeszentrale für politische Bildung & dem Adis e.V. 

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