Baden-Württemberg
gegen Menschenfeindlichkeit
und Rechtsextremismus.

 

Hearing: Strategien gegen instiutionellen Rassismus

Das Landesprogramm „Demokratie stärken“ fördertet das Hearing „NSU als Zäsur - Strategien gegen Institutionellen Rassismus“ am 26. April 2015 im Rathaus in Stuttgart.
Das Ziel der Veranstaltung war das durch den NSU-Komplex verlorene Vertrauen in staatliche Institutionen bei Migrantinnen und Migranten darzustellen, dabei das Thema Institutioneller Rassismus aufzugreifen und daran zu arbeiten, wie das Vertrauen wieder hergestellt werden kann.

Die Besonderheit der Veranstaltung war, dass sie in erster Linie von Verbänden von Migrantinnen und Migranten getragen wurde und ähnlich gelagerte Erfahrungen aus Großbritannien (Stephen-Lawrence-Commission) als Impulse in die Diskussion eingebrachte.

Programm

Panel I: Migrantische Perspektiven auf NSU, staatliches Versagen und Racial Profiling
Das Panel I eröffnet den Raum, um aus verschiedenen Perspektiven die Erfahrung des institutionellen Rassismus für die davon Betroffenen sichtbar zu machen und fragt konkret nach den Auswirkungen des NSU-Komplex auf Migrant_innen in Deutschland

  • Prof. Dr. Vassilis Tsianos, Universität Hamburg
  • Seda Basai-Yildiz Rechtsanwalt, NSU-Nebenkläger, Berlin
  • Ruhan Karakul, Justitiarin des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Mitglied in der Enquete-Kommission NSU des baden-württembergischen Landtags, Heidelberg
  • Tahir Della, Initiative Schwarze Deutsche, Berlin

Panel II: Strategien gegen institutionellen Rassismus
Das Panel II diskutiert ausgehende von den Erfahrungen aus den Stephen Lawrence Kommissionen in Großbritannien konkrete Schritte, wie eine zivilgesellschaftliche Begleitung der Organe der inneren Sicherheit zu mehr Vertrauen beitragen kann.

  • Chester Morrison, ehemaliger Leiter der Children and Youth Services der Stadt Liverpool, Mitglied der "Caribbean Reference Group for the West Midlands"
  • A?k?n Bingöl, Ministerium des Inneren Baden-Württemberg, Stuttgart
  • Thomas Berger, Ministerium des Inneren Baden-Württemberg, Stuttgart
  • Dejan Perc, LAKA-Vorsitzender, Stuttgart

Mitveranstalter

  • Landesverband der Kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg
  • Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik
  • Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart
  • Evangelische Akademie Bad Boll
  • Die Anstifter e.V.
  • Amadeu Antonio Stiftung
  • Türkische Gemeinde BW e.V.
  • Zentralrat deutscher Sinti und Roma
  • Forum Afrikanum e.V.
  • Bundesverband der griechischen Gemeinden in Deutschland
  • Initiative Schwarze Deutsche e.V.
  • Deutsch-Afghanischer Flüchtlingshilfe Verein (DAFV) e.V.
  • Afrikanetzwerk Heidelberg
  • DGB Bezirk BW
  • Landesmigrationsausschuss des ver.di Landesbezirks BW
  • Landesausschuss für Migration, Diversity,
  • Antidiskriminierung (LAMA) der GEW BW
  • Bezirklicher Migrationsausschuss der IG Metall BW

Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg

Der LAKA hat zum Ziel die politische Teilhabe von Migrantinnen und Migranten in Baden-Württemberg zu fördern.

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