Baden-Württemberg
gegen Menschenfeindlichkeit
und Rechtsextremismus.

 

Renaissance der Neuen Rechten in Deutschland?

Mittwoch, 7. Dezmeber 2016, Stuttgart, Hospitalhof

Seit der Jahrtausendwende hat die „Neue Rechte“ in Deutschland neue Institutionen, wie das Institut
für Staatspolitik sowie Zeitschriften, wie die „Blaue Narzisse“, gegründet. Diese Gründungen versuchen
den Rechtsextremismus zu intellektualisieren und gesellschaftliche Debatten mitzubestimmen.
Die „Neue Rechte“ ist kein einheitlicher Block. Deswegen ist die Diskussion über dieses Phänomen oft
schwierig. Fragen, die in der Diskussion über die „Neue Rechte“ entstehen, sind beispielsweise:

  • Was ist neu an der „Neuen Rechten“?
  • Ist die „Neue Rechte“ ein Modernisierungsversuch der extremen Rechten, im Sinne neuer Inhalte, junger, neuer Personen oder einer neuen politischen Agenda?
  • Wie stark bezieht sich die deutsche „Neue Rechte“ auf die französische „Nouvelle Droite“, die versucht eine kulturelle Hegemonie in der Gesellschaft zu erlangen?
  • Wie ist das Verhältnis zum Konservativismus, vor allem zur antidemokratischen „Konservativen Revolution“ der Weimarer Republik?
  • Kann man von einer Renaissance der Neuen Rechten sprechen?

Der Vortrag von Samuel Salzborn führt in die Debatte um den Begriff „Neue Rechte“ ein, zeigt Ziele,
zentrale Positionen und ideengeschichtliche Grundlagen und Entwicklungsphasen auf. Schließlich
wagt er einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der „Neuen Rechten“ in Deutschland und stellt die
Frage, ob es ihr zukünftig gelingen wird, auf gesellschaftliche Diskurse Einfluss zu nehmen.

Datum:
Mittwoch, 7. Dezember 2016, 19:00 bis 21:00 Uhr

Ort:
Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, Stuttgart

Zielgruppe:
Multiplikator_innen der Bildungsarbeit, interessierte Öffentlichkeit

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenlos, Fahrtkosten werden nicht erstattet